Statement Dr. Wolfgang Hoffmann

Zwölf Milliarden Euro pro Jahr fehlen der Gesetzlichen Krankenversicherung, weil der Bund seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt. Anstatt für die Bezieher von Bürgergeld endlich kostendeckende Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen, kürzt die Politik den Bundeszuschuss um zwei Milliarden Euro jährlich – und das mit einem Gesetz, das „Beitragsstabilisierungsgesetz“ heißt. Unabhängige Experten haben diese Praxis als verfassungswidrig bezeichnet. Daher ist es nur konsequent, wenn jetzt die Krankenkassen dagegen vor Gericht klagen

Dr. Wolfgang Hoffmann
Verwaltungsratsvorsitzenden